Historie

1948:
Am 17. Februar treffen sich 10 illustre Herren im Sauerländer Hof und rufen den Tennis-Club Büren e.V. ins Leben. Zum Gründungsvorsitzenden wird Richard Trapp gewählt. Man gibt sich auch eine Vereinssatzung, deren Formulierungen den Chronisten ab und an schmunzeln ließen. Hier zwei Kostproben. Unter 2: Der Klub bezweckt die Pflege des Tennissports, sowie die Pflege des geselligen Verkehrs, unter seinen Mitglieder
Unter 3: Die Mitglieder zerfallen in a) aktive, b) passive, c) auswärtige Mitglieder und d) Ehrenmitglieder. Der erste Platz wird in Eigenleistung bis Juni 48 fertig gestellt. Es werden schon Freundschaftsspiele mit Rot-Weiß Paderborn und Geseke durchgeführt.
1949:
Zur ersten ordentlichen Mitgliederversammlung im April 49 zählt der Verein 84 Mitglieder. Während der Wirren der Währungsreform im Herbst 48 verlor der TC Büren ein Bankguthaben von 4000,- Reichsmark, da man versäumt hatte, über die damals notwendigen Kompensationsgeschäfte das Geld vorzeitig in Naturalien anzulegen. Der Jahresbeitrag von 60,- DM für die Aktiven wurde in 6 Raten vom Kassierer bei Hausbesuchen eingeholt. Das Eintrittsgeld (heute: Aufnahmegebühr) betrug 50,- DM. Das waren erhebliche Beträge, wenn man berücksichtigt, dass das Durchschnittseinkommen etwa bei 300,- DM lag.
1950:
Der Spielbetrieb war sehr rege. Am späten Nachmittag und an Wochenenden konnten wegen des Andrangs nur Doppel gespielt werden. Im Vorstand wurde darüber diskutiert, ob nur noch die Aktiven spielberechtigt seien, die ihre Beitragsraten pünktlich gezahlt hätten. Der Bau des 2. Platzes wurde beschlossen. Aus finanziellen Gründen wurde der Beitritt zum Deutschen-Tennis-Verband verschoben. Man begnügte sich mit Freundschaftsspielen. Beim Wettkampf gegen Rot-Weiß Paderborn gewinnt Hedwig Goeken ihr Einzel sensationell gegen die renommierte Paderborner Spielerin Reich.
1951:
Der 2. Platz wurde vor Saisonbeginn fertig gestellt. Die Spielfreude ist groß. Die Niederlagen gegen renommierte Nachbarclubs fallen nicht mehr so dramatisch aus. Hedwig Goeken und Wilhelm Salmen übernehmen das Training für Jugendliche.
1952:
Aufgrund des regen Spielbetriebs wurde der Bau des 3. Platzes beschlossen. Die Finanzierung konnte mit Zuschüssen der Bezirksregierung Detmold und der Toto-Gesellschaft realisiert werden.
1953:
Trotz schleppender Beitragszahlungen (15% Außenstände) wurden mit dem Bau einer Trainingswand und dem Clubhausbau gleich zwei Projekte in Angriff genommen. Der Kostenvoranschlag für das Clubhaus belief sich unter Einbeziehung der Eigenleistung auf 9800,- DM; man erhielt Zuschüsse vom Regierungsbezirk Detmold (1700,- DM) und vom Kreis Büren (300,- DM) Mit dem Beitritt zum Tennis-Verband wurden die ersten Medenspiele ausgetragen. 5 von 8 Turnierspielen wurden gewonnen.
1954:
Wegen des Clubhausbaus wurden in diesem Jahr alle Medenspiele abgesagt. Die Leiter der Bürener Filiale eines Mühlheimer Getreidegroßhandels, Siegfried Freudenberger und Wilhelm Harbig, rufen das traditionelle Pfingstturnier mit einem Mühlheimer Tennisclub ins Leben.
1955:
Nach den Anstrengungen des Clubhausbaus war der Spielbetrieb auf 3 Plätzen derart rege, dass eine strenge Platzordnung eingeführt werden musste. Der Meden-Turnierbetrieb wurde wieder aufgenommen. 3 Spiele wurden gewonnen, 3 wurden verloren. Ein Turnier endete remis, was nach damaligem Modus noch möglich war.
1956:
Wegen der Abwanderung starker Spieler zu auswärtigen Vereinen, gab es einen herben sportlichen Abschwung.
1957:
Der Verein zählt 90 Mitglieder. Mit eigenen jugendlichen Talenten um Gerd Kleeschulte spielt sich der TC Büren wieder aus dem sportlichen Tal und gewinnt 4 von 7 Medenturnieren. Beim traditionellen Pfingstturnier siegt die Bürener Abordnung zum ersten Mal. Hedwig Goeken gewinnt im Einzel, im Doppel und im Mixed.
1958:
Aufgrund des mäßigen Spielbetriebs will der Vorstand vor allem die Vereinsjugend fördern. Ursula Schmücker führt ein intensives Jugendtrainingsprogramm ein.
1959:
Die gute Jugendarbeit trägt Früchte. Die Bürener Tennisjugend gewinnt namhafte Turniere in Warburg und Brilon. Um Abwanderungen auszugleichen, erklärt der Vorstand das Jahr 59 zum Werbejahr. Die Aufnahmegebühr wird für 1 Jahr ausgesetzt, Internatsschüler werden mit halben Jugendbeiträgen geworben.
1960:
Eine Welle der Entrüstung geht durch die Generalversammlung. Schwester Canisius, die Direktorin der Liebfrauenschule hat ihren Schülerinnen das Tennisspiel verboten. Eine Abordnung wird gebildet, die bei der Direktorin vorsprechen soll. Die Neumitgliederwerbung wird fortgesetzt; der Beitrag für Neumitglieder wird um 5,- DM gesenkt. Sportliche Höhepunkte sind das Jugendturnier um den ?Kleeschulte-Gedächtnis-Pokal? und das Pfingstturnier gegen Mühlheim.
1961:
Die Werbeaktionen hatten Erfolg. Der TC Büren zählt nun wieder 100 Mitglieder. Mit neuen Spindschränken und einer Propangas-Warmwasseranlage soll das Clubhaus modernisiert werden. Deshalb werden die Beiträge auf 65,- DM für Erwachsene und 100,- DM für Ehepaare angehoben.
1962:
Trotz eines Anwachsens auf 110 Mitglieder beklagt der Vorstand ein Absinken des Interesses an Clubaktivitäten. Im Protokoll steht folgende Begründung: ?Dieses Absinken des Interesses hat wahrscheinlich seine Ursachen in dem immer zahlreicher werdenden ?andersartigen? Vergnügungsmöglichkeiten. Mit dieser Zeiterscheinung hat man sich abzufinden?
1963:
Die zurückgehende Spiellaune wird mit dem schlechten Zustand der 3 Plätze erklärt. Da die Plätze von Grund auf erneuert werden müssen, werden die Pläne für eine Warmwasserduschanlage auf Eis gelegt.
1964:
Die Neuaufbereitung der Plätze die mit einem hohen Anteil an Eigenleistung durchgeführt wird l ässt wenig Zeit für sportliche Glanztaten.
1965:
Um den Spielbetrieb wieder anzureizen und um neue Mannschaften formieren zu können, werden feste Gruppentrainingstage eingeführt. Außerdem wird eine Clubrangliste eingeführt.
1966:
Das Traditionelle Doppelturnier wird wieder aktiviert. Bei Freundschaftsbegegnungen mit Erwitte, Geseke, Brilon und Niedermarsberg zeigt die sportliche Leistungskurve deutlich nach oben.
1967:
Da eine neue Motorwalze angeschafft werden soll, wird die Installation der Warmwasserduschen abermals verschoben.
1968:
Das Karnevalsfest des Tennisvereins wird als besonderes gesellschaftliches Ereignis hervorgehoben
1969:
Man beklagt einen Mitgliederschwund auf 95 Personen. Um die Warmwasserduschanlage endlich zu bekommen, wir ein Spendenaufruf an die Mitgliederschaft gehalten.
1970:
Die Firma Nixdorf unterhält in der Bürener Stadthalle ein Schulungszentrum und mietet zur sportlichen Betätigung ihrer Mitarbeiter einen Tennisplatz für 2000,- DM pro Saison an. Gleichzeitig füllt Nixdorf den Spendentopf für die Warmduschen mit 500,- DM auf und realisiert deren lang ersehnte Installation. Die Beiträge werden auf 100,- DM für die Aktiven und 150,- DM für Ehepaare erhöht. Der Winterspielbetrieb in der Bürener Tennishalle wird aufgenommen.
1971:
Der Tennisverein verzeichnet in einem Jahr 50 Neuanmeldungen. Nach jahrelanger sportlicher Abstinenz werden wieder Mannschaften zu den Medenspielen angemeldet. Mit Gerd Kleeschulte und Willi Salmen sorgen erstmalig Bürener Spieler bei den Kreismeisterschaften für Aufsehen.
1972:
Mit der großen Schar von Neuanmeldungen kommt es auf der Platzanlage Bennenberg zu einem derartigen Gedränge, dass man die Spielzeit auf 45 Minuten beschränken muss. Die Beiträge wurden auf 120,- DM für aktive Erwachsene und 180,- DM für Ehepaare angehoben. Es über den Bau eines 4. Platzes und einer Flutlichtanlage nachgedacht. Die Herrenmannschaft gewann alle Medenspiele und wurde Gruppensieger in der Bezirksklasse. Inge Schwarzmann wurde Kreismeisterin.
1973:
Mit einer Jubiläumsfeier gedachte man des 25jährigen Bestehens des TC Blau-Weiß Büren. Mit dem Beschluss zum Bau eines 4. Platzes (Hartplatz), werden die Beiträge abermals erhöht und zwar auf 150,- DM für aktive Erwachsene und 225,- DM für Ehepaare. Gleichzeitig werden Pflichtstunden zur Eigenleistung eingeführt. Die Mannschaften erhalten die Möglichkeit zum Wintertraining in der Liebfrauen-Turnhalle.
1974:
Der 4. Platz wird als Hartplatz für 37.000,- DM fertig gestellt. Die Mitgliederzahl übersteigt die magische Grenze von 200 Personen. Es wird eine Aufnahmegebühr von 100,- DM eingeführt. Der Verein verpflichtet einen Trainer. Die kontinuierliche Jugendarbeit trägt ihre Früchte. Das 1. Herren Meden Team steigt in die 4. Bezirksklasse, das 2. Herren Team in die 7. Bezirksklasse auf (Kreisklassen gab es noch nicht). Ein Damen Team greift erstmalig in das Geschehen der Poensgen Spiele ein. Inge Schwarzmann wird zum 3. Male Kreismeisterin. Zum ersten Mal gewinnt ein Bürener Doppel mit Klaus Knorr/Hubert Luis das Richard-Trapp-Gedächtnis Turnier.
1975:
Der Konkurs der Firma Evers, die Eigentümerin der Platzanlage Bennenberg ist, erschüttert den Tennisverein, da die Pachtverhältnisse ungeordnet sind. Vorher hatte man noch mit der Umzäunung und einem Ölofen für das Clubhaus in die Platzanlage investiert. Es gibt beachtliche sportliche Erfolge bei allen Meden und Poensgenspielen zu verzeichnen. Franz Riemer gewinnt den Katharinenpokal in Delbrück.
1976:
Nach zähen Verhandlungen mit dem Konkursverwalter wird der Tennisverein bei einem Kaufpreis von 55.000,- Dm Eigentümer der Platzanlage Bennenberg. Da der Kaufpreis nur über Hypotheken aufgebracht werden kann, müssen die Beiträge auf 180,- DM für aktive Erwachsene und 270,- DM für Ehepaare angehoben werden. Der sportliche Höhenflug hält an. Die Meden- und Poensgenteams schlagen sich beachtlich. Franz Riemer und Klaus Knorr werden zweite beim Trapp-Doppelturnier. Inge Schwarzmann wird zum wiederholten Male Kreismeisterin.
1977:
Nach den Turbulenzen um den Kauf der Platzanlage kehrt wieder Ruhe in die Vereinsarbeit ein. Die gute Jugendarbeit trägt Früchte. Bei den Kreismeisterschaften belegen Bürener Jungendliche beachtliche Platzierungen. Beim Richard-Trapp-Turnier siegen Alfred Lüke und Franz Riemer. Inge Schwarzmann bleibt Abonnementssiegerin bei den Kreismeisterschaften.
1978:
Für 12.000,- DM werden die Plätze renoviert. Tennis-Werbewochen mit Schnupperkursen werden eingeführt. Der Spielbetrieb ist sehr rege. Das Interesse am Wettkampf ist derartig hoch, dass eine 3. Herrenmannschaft gegründet wird. Ein Damen Hobby Turnier findet großen Anklang. Die Bürener Talente Claudia Ochmann, Jörg Klocke und Klaus Brinkmeier machen bei den Kreismeisterschaften von sich reden. Nach Einführung der Kreisklassen steigen die 1. Herren in die 2. Bezirksklasse auf.
1979:
Der TC Büren zählt nunmehr 250 Mitglieder. Nach planmäßiger Tilgung sind die Finanzen wieder derart saniert, dass neue große Ziele angepeilt werden können. Da das alte Clubhaus den hygienischen Ansprüchen der Mitgliederschaft nicht mehr entsprach, wird der Abriss und der Um- bzw. Neubau an gleicher Stelle beschlossen. Außerdem soll die Platzanlage um 2 weitere Plätze (Nr. 5 und Nr. 6) erweitert werden. Die 1. Herren halten sich in der 2. Bezirksklasse, die 2. Herren in der 1. Kreisklasse und die 3. Herren in der 2. Kreisklasse.
1980:
Der Vorstand brütet über den ersten Bauplänen zum Clubhausneubau. Mit Zuschüssen von Stadt, Kreis und Land werden die zwei neuen Plätze bis zum Sommer fertig gestellt und eingeweiht. Alle Meden- und Poensgen-Teams schafften den Klassenerhalt. Ein 4. Herrenteam wird gegründet und spielt in der 3. Kreisklasse.
1981:
Bis zum Dezember wird das alte Clubhaus abgerissen und der Rohbau des neuen abgeschlossen. Es wird eine Eigenleistung im Werte von 20.000,- DM erbracht. Alle Meden- und Poensgen-Teams konnten sich in ihren Klassen behaupten.
1982:
Im Juni kann das neue Clubhaus feierlich eingeweiht werden. Aufgrund der Schuldenbelastung müssen die Mitgliederbeiträge auf 200,- DM für Erwachsene und 300,- DM für Ehepaare angehoben werden. Als Aufnahmegebühr wird ein Jahresbeitrag erhoben.
1983:
Der Innenausbau des Clubhauses ist abgeschlossen. Der Neubau hat Kosten in Höhe von 93.900,- DM verursacht. Der Verein hat über 300 Mitglieder. Ein Freundschaftsturnier mit einem Verein aus Oberhausen im Tennis und im Fußball wird gewonnen. Der TC Büren richtet die Kreismeisterschaften der B-Gruppe aus. Es ist ein Jahr des Abstiegs. Nur die Damen und die 4. Herren können die Klasse halten.
1984:
Nach den Baujahren tritt eine Phase der Konsolidierung ein. Die 1. und 3 Herren behaupten sich in ihrer Klasse, die 2. und 4. Herren steigen leider ab. Das Damenteam steigt in die 2. Kreisklasse auf.
1985:
Bei den Damen gibt es einen sportlichen Aufschwung. Ein zweites Poensgeteam wird gegründet. Dagegen wird bei den Herren die 4. Mannschaft abgemeldet.
1986:
Es werden Renovierungsmaßnahmen für das Clubhaus beschlossen. Das 2. Damenteam steigt in die 2. Kreisklasse auf. Erstmals konstituiert sich für die Herren ab 45 Jahren ein Seniorenteam.
1987:
Da die Mitgliederzahlen konstant bleiben, können die Schulden für das Clubhausdarlehen planmäßig getilgt werden. Eine Hallenclubmeisterschaft und eine Autorallye bereichern das Vereinsleben. Das 1. Damenteam schafft den Aufstieg in die 1. Bezirksklasse. Beim Richard-Trapp-Turnier belegen Claus Wassel und Uwe Kaufmann den 2. Platz.
1988:
Der TC Blau-Weiß Büren feiert 40jähriges Bestehen. Erstmalig in der Vereinsgeschichte tritt ein Vorstand komplett zurück, um einer jungen Führungsmannschaft Platz zu machen. Die Vereinszeitung ?Bennenberg Echo? wird ins Leben gerufen. Das 1. Herrenteam wird verjüngt und kommt sogar in die Aufstiegsrunde zur. 2. Bezirksklasse. Das Seniorenteam steigt in die Bezirksklasse, die 2. Damen steigen in die 2. Kreisklasse auf.
1989:
Im Zuge der Beschlüsse zur Erweiterung der Platzanlage werden Mitgliederbeiträge um 10% angehoben. Der Verein ist auf 377 Mitglieder angewachsen, davon sind 124 Jugendliche.
1990:
Das traditionelle Richard-Trapp-Turnier soll, gesponsert von der Firma Jacke, wieder aktiviert werden. Das 1. Damenteam steigt in die Bezirksliga auf. Die 2. Damen wechseln komplett in die Klasse der Jungseniorinnen über. Zu Pfingsten wird erstmals der Beso-Cup auf der Bürener Anlage gespielt.
1991:
Um der Parkraumnot Herr zu werden, soll die Platzanlage um einen Parkplatz erweitert werden. Dazu müssen noch Wegerechte geklärt werden. Die Bewirtschaftung des Clubhauses muss neu geregelt werden. Der Hartplatz (Platz 4) soll in einen Aschenplatz umgewandelt werden.
1992:
Die Senioren steigen aus der 2. Bezirksklasse ab.
1993:
Die Werbeaktion über Schnupperkurse bringt einige Neumitglieder. Mit dem Nachbarverein TG Harth-Weiberg wird eine Kooperation in Bezug auf die Jugendarbeit vereinbart. Dies gilt sowohl für den Trainings- als auch für den Spielbetrieb. Alle sportlichen Ziele sind erreicht worden.
1994:
Die Platzanlage soll um die Plätze 7 und 8 erweitert werden. Wegen sinkender Mitgliederzahlen wird die Aufnahmegebühr für Neumitglieder gestrichen. Da die Bereitschaft zur Platzaufbereitung zu Saisonbeginn immer mehr nachlässt, wird die Vergütung für nicht geleistete Arbeitsstunden auf 15,- DM heraufgesetzt. Alle Mannschaften halten ihre Klasse: 1. Damen (Bezirksliga) 2. Damen (2. Kreisklasse) Jungeseniorinnen (2. Bezirksklasse) 1. Herren (1. Kreisklasse) 2. Herren (2. Kreisklasse) 3. Herren (4. Kreisklasse) Jungsenioren (2. Kreisklasse) Senioren (1. Kreisklasse). Die Vereinsjugend besucht das Gerry-Weber- Turnier.
1995:
Ein Förderverein wird gegründet, der vor allem den sportlichen Bereich sponsern will. Das 3. Herrenteam schafft den Aufstieg in die 3. Kreisklasse. Der Zulauf zu den reiferen Spielklassen hält an. Die Jungseniorinnen gehen komplett zu den Seniorinnen über und schaffen auf Anhieb den Aufstieg in die 2. Damen Bezirksklasse. Bei den Jungsenioren wird eine zweite Mannschaft gegründet. Nach drei Jahren Bezirksklassenabstinenz schaffen die ?alten Herren? des Bürener Tennis (Seniorenteam) den Wiederaufstieg in die Bezirksklasse.
1996:
Sensationell schafft das 1. Damenteam den Aufstieg in die Verbandsliga. Angestachelt vom Erfolg der Damen zogen die 1. Herren nach und schafften in einem dramatischen Endspiel den Aufstieg in die 2. Bezirksklasse. Beide Erfolge sind nicht zuletzt dem Engagement der Sponsorengruppe zu verdanken. Die 1. Jungesenioren schafften den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Die Aktivwochen für die Jugendlichen sind ein voller Erfolg. Das hoch dotierte Mixedturnier ?Air Berlin Cup? wird zum Highlight des Jahres.
1997:
Aufgrund von Verletzungspech kann das erste Damenteam den Klassenerhalt in der Verbandsliga nicht halten. Die 1. Herren werden nur durch das übermächtige Team aus Erwitte am Durchmarsch in die 1. Bezirksklasse gehindert. Ein zweites Seniorenteam wird gegründet. Der 2. ?Air Berlin Cup? wird bei großem Teilnehmerfeld wieder ein großer Erfolg.
1998:
Das 50jährige Vereinsjubiläum wird mit vielen Ehrengästen und einem großen Fest auf der Anlage des TC Blau-Weiß Büren gefeiert. Der TC zählt zu den 5 ältesten Clubs im Sportkreis Paderborn. In der Medensaison schaffen die 2. Damen, Jungsenioren und 2. Senioren den Aufstieg in die nächst höhere Klasse. Absteigen mussten leider die Seniorinnen, die 1. Senioren. Im Jugendbereich mit 8 Mannschaften gestartet, konnten sich 2 Teams den Aufstieg sichern. Bei den Jugendkreismeisterschaften auf eigener Anlage, sichert sich Victoria Spieker den Titel in der AK (II). Die Stadtmeisterschaften sind wieder durch die Bürener Dominanz gekennzeichnet.
1999:
In der Medensaison gab es einige Höhen und Tiefen. Die hochklassig spielenden 1. Damen, 1. Herren und die Jungsenioren mussten sich jeweils aus Ihrer Klasse verabschieden. Aufsteigen konnten dagegen endlich die 2. Herren, 3. Herren und die 1. Senioren die auch souverän Kreismeister wurden. Die Fahrradrallye des TC Blau-Weiß Büren wird wieder ein großer Erfolg. Die Mitglieder kämpfen sich über 28km zum Ziel. Bei den Stadtmeisterschaften erringen wir wieder in den entscheidenden Disziplinen die Titel.
2000:
Aufgrund von Altersklassenverschiebungen gab es teilweise völlig neu zusammengestellte Mannschaften. Die 1. Damen sicherte sich doch ein wenig überraschend den Klassenerhalt in der 2. BK. Die neu formierten Damen 30 und 40 sicherten sich jeweils sicher den Klassenerhalt. Auch die neu formierten 1. Herren und 2. Herren sicherten sich den Klassenerhalt. Ein wenig Pech hatten die Herren 30 die mit Personalproblemen im Aufstiegsspiel gegen Paderborn antreten mussten und knapp mit 4:5 verloren. Sicher hielten jeweils die Herren 40 und 50 Ihre Klassen. Auch im Jugendbereich gab es bei allen 4 Teams den sicheren Klassenerhalt. Eine Tradition lebt wieder auf. Unter Leitung von Andreas Münster und Steffi Risse wurde die Aktivwoche wiederbelebt und erfolgreich mit 8 Teilnehmern durchgeführt. Bei den Stadtmeisterschaften in Wewelsburg trumpft der TC Blau-Weiß wiederum auf und gewinnt die wichtigen Titel.
2001:
Im Medenbereich gibt es sowohl Auf- als auch Abstiege zu verzeichnen. Im Großen und Ganzen eine durchschnittliche Saison. Erstmalig wird anstatt der Fahrradrallye mit großem Erfolg eine Autorallye als Saisonabschluss veranstaltet.
2002:
Der Terrassenumbau beginnt mit Verlegen der Pflastersteine durch die Herren 50. Im Jugendbereich wird erstmals eine Kooperation mit dem TC Haaren eingegangen um die Mannschaften melden zu können. Das Bennenberg-Echo wird eingestellt und durch die Internetseite ersetzt.
2003:
Der Clubhausumbau und die neue Terrasse werden in Angriff genommen und sollen zum Saisonbeginn 2004 fertig gestellt werden. Das Sommerfest 2003 ist ein Riesenerfolg und wird auch in 2004 durchgeführt. Im Mannschaftsbereich wird die Saison durchschnittlich abgeschlossen. Die Clubmeisterschaften leiden etwas unter der schwachen Beteiligung.
2004:
Das neue Clubhaus und die ebenfalls neue Terrasse werden den Mitgliedern vorgestellt. Die Mitgliederzahlen entwickeln sich positiv. Im Jugendbereich gibt es 2 Aufstiege zu vermelden. Im Erwachsenenbereich halten alle Mannschaften die Klassen. Das durchgeführte Sommerfest mit Tombola findet wieder großen Anklang.
2005:
Die neue Biokläranlage wird fertig gestellt und in Betrieb genommen. In diesem Jahr werden wieder alle 8 Plätze für den Spielbetrieb vorbereitet. Im sportlichen Bereich schaffen die Damen 30 den Aufstieg in die Verbandsliga. Aufgrund von personellen Problemen kann die 1. Damenmannschaft die Klasse nicht halten und wird im nächsten Jahr nicht mehr melden. Eine sehr erfolgreiche Jugendwoche wird auf der Anlage durchgeführt und sorgt für Zuwachs im Jugendbereich. Das erstmalig durchgeführte Flutlichtturnier muss aufgrund eines Unwetters abgebrochen werden.
2006:
Die Damen 30 steigen völlig souverän aber doch überraschend aus der Verbandsliga in die Westfalenliga auf. Einen Durchmarsch feiert auch die Herren 40 mit dem Aufstieg in die 1. KK. Die 1. Herren sichern sich enttäuschend, da mit Aufstiegsambitionen gestartet, den Klassenerhalt. Die Damen 30 II und die Herren 50 sichern Ihre Klasse. Das Zeltlager der Jugend wird mit über 20 Kindern wieder ein großer Erfolg. Die Stadtmeisterschaften in Wewelsburg sind fest in Bürener Hand.
2007:
Die Plätze werden mit einer neuen Zaunanlage ausgestattet. Die Medensaison wird mit guten Leistungen bestritten. Die Herren 55+ werden souverän Kreismeister und die Damen 30 halten erneut die Klasse in der Westfalenliga. Die Tennis Kreismeisterschaften der Erwachsenen werden auf der Anlage des TC Blau-Weiß Büren ausgetragen und sind mit 148 Meldungen ein Riesenerfolg. Insgesamt stellt der TC Blau-Weiß Büren mit 21 auch die meisten Starter und holt sich mit Marietheres Aust im Damen 30 Einzel, Eva Henke und Anja Rohde im Damen 30 Doppel sowie Marietheres Aust und Patrick Kalks im Mixed 3 Kreismeistertitel. Bei den Stadtmeisterschaften in Steinhausen stellt der TC Blau-Weiß ebenfalls die meisten Starter und holt alle wichtigen Titel nach Büren. Die Clubmeisterschaften fallen leider dem mangelnden Interesse der Vereinsmitglieder zum Opfer und fallen aus. Ein weiteres Highlight der Saison war das 3. Jugendzeltlager mit erstmals über 30 Kindern.
2008:
Die Plätze 1 – 3 und 7 – 8 werden mit einer Beregnungsanlage ausgestattet. Die Medensaison endet für den TC Blau-Weiß Büren mit einem ärgerlichen Abstieg der Westfalenliga Damen 30 Mannschaft. Aufgrund nichtvollzähligen Antreten eines schon feststehenden Tabellen Ersten, steigt Büren trotz Sieg im letzten Spiel im 3er Vergleich ab. Bei den Kreismeisterschaften in Schloß Neuhaus kann der TC Blau-Weiß Büren die Leistung aus dem Vorjahr wiederholen und sich mit Marietheres Aust im Damen 30 Einzel, Julia Greifenhagen im Damen B Einzel und Patrick Kalks im Herren B Einzel, wieder 3 Titel sichern. Auf eigener Anlage finden bei regem Interesse die Stadtmeisterschaften der Stadt Büren statt. Erwartungsgemäß gehen die wichtigen Titel nach Büren.
2009:
Das Jahr steht im Zeichen des Neuaufbaus. Sowohl die Damen als auch die Herren starten nach Jahren ohne Mannschaft wieder in den Spielbetrieb. Die Damen unterstützt durch die ehemaligen Westfalenliga Spielerinnen Marietheres Aust, Sabine Niesel und Alexandra Michels, spielen mit den jungen Kräften eine souveräne Saison und marschieren direkt in die Kreisliga durch. Bei den Herren fungiert Präsident Michael Aust als Mannschaftsführer und sichert sich mit einem jungen Team direkt den 2. Platz in der 2. Kreisklasse. Die Herren 60 werden Mannschaftskreismeister. Bei den Kreismeisterschaften in Elsen können die Bürener mit Victoria Spieker im Damen B Einzel, Marietheres Aust im Damen 30 Einzel, Sabine Niesel und Alexandra Michels im Damen 30 Doppel und Jan Finke und Anika Vogt im Mixed wieder mehrere Titel nach Büren holen. Die Erfolgsbilanz der letzten Jahre setzt sich kontinuierlich fort.
2010:
Die Damen setzen Ihre Erfolgsserie fort und steigen souverän in die Bezirksklasse auf. Die Herren 60 werden erneut Mannschaftskreismeister. Eine Ära geht zu Ende. Michael Aust tritt nach 12 Jahren als 1. Vorsitzender nicht mehr zur Wahl an. Seine Ära ist geprägt durch die wahrscheinlich erfolgreichste Zeit des TC Blau-Weiß Büren. Sein größter Erfolg waren die Kreismeisterschaften 2007 auf der Anlage des TC Blau-Weiß, die er durch sein Engagement zu einem Highlight werden ließ und von der heute noch alle anderen Vereine des Kreises profitieren.
2011:
Auch in diesem Jahr sind die Damen wieder das Maß der Dinge und steigen mit 4 souveränen Siegen in die Bezirksliga auf. Ebenso schaffen die Herren 60 erneut die Mannschaftskreismeisterschaft. Sehr erfreulich ist die Rückkehr einer Jugendmannschaft auf die Bezirksebene. Die Junioren U18 schaffen nach Jahren der Abstinenz den Aufstieg. Bei den Kreismeisterschaften bei Blau-Rot Paderborn glänzen einmal mehr Marie-Theres Aust und Patrick Kalks. Marie-Theres Aust wird souverän Kreismeisterin bei den Damen 30, Patrick Kalks muss sich im Finale der Herren 30 knapp Richard Sproston geschlagen geben. Der Verein profitiert von einer stark zunehmenden Zahl der Altersklassen 30 – 50 Spielerinnen und Spielern, die das Vereinsleben stark beleben.
2012:
Licht und Schatten bestimmen das Jahr 2012. Die Herren schrammen stark ersatzgeschwächt knapp am Abstieg vorbei. Die Herren 40 steigen völlig überraschend und auch unnötig aus der Kreisliga ab. Die Herren 50 steigen souverän in die nächst höhere Klasse auf. Bei den Kreismeisterschaften holen Marie-Theres Aust (Damen 30 Einzel) und Patrick Kalks (Herren 30 Doppel) zwei Titel nach Büren. Jens Petring (Herren 40 Einzel) sichert sich den Vizetitel. Bei den Clubmeisterschaften wird erstmalig ein neuer Modus durchgeführt der zu starken Anmeldezahlen führt. Die Stadtmeisterschaften 2012 werden auf der Bürener Anlage durchgeführt und sind ein großer Erfolg. Büren stellt die meisten Titelträger. Die Mitgliederzahlen sind leicht rückläufig, was aber klar den Trend wiederspiegelt. Tennis ist im Moment nur Randsportart.
2013:
Schwieriges Jahr 2013. Erstmalig verschiebt der Kreis aufgrund der Wetterbedingungen den ersten Spieltag der Medensaison. Das Wetter zwingt uns ebenfalls dazu Ende Mai die Anlage erneut für 1 Woche zu sperren. Bei den Mannschaften wurden die Damen und Herren 55 vom Spielbetrieb abgemeldet. Der Trend, dass in den offenen Disziplinen kaum Nachwuchs vorhanden ist, setzt sich fort. Die Herren 40 steigen souverän wieder in die Kreisliga auf und geben im Saisonverlauf nur 2 Matches ab. Die Herren 50 sichern sich in der neuen Liga einen guten 2. Platz. Die Damen 30, verstärkt durch 3 ehemalige Damenspielerinnen schrammen nur knapp am Aufstieg in die BK vorbei. Die Clubmeisterschaften hatten ebenfalls unter den schlechten Wetterbedingungen zu leiden. Die Stadtmeisterschaften wurden auf der Anlage der TG HaWei durchgeführt. Die meisten und auch wichtigsten Titel gingen an den TC Blau-Weiß Büren.
2014:
Platz 5 und 6 werden aufgrund der rückläufigen Mitgliederzahlen und auch merklich nachlassendem Spielbetrieb vorerst nicht mehr bestellt. Der Verein geht mit 4 Erwachsenen und 2 Jugendmannschaften in den Spielbetrieb ohne nennenswerte Erfolge. Erfolgreich führt der Verein ein Leistungsklassenturnier für die Altersklassen 30 und 40 durch.
2015:
Weiterhin bleiben die Plätze 5 und 6 geschlossen. Nach 3 Jahren kann wieder eine Damenmannschaft bestehend aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemeldet werden. Zusätzlich gehen 4 weitere Erwachsenen- und eine Jugendmannschaft in den Spielbetrieb. Der Spielbetrieb auf der Anlage hat wieder merklich zugenommen, was Optimismus für die kommenden Jahre verbreitet. Bei den Kreismeisterschaften werden 4 Vizetitel geholt.